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Im April 2026 kostet eine Kilowattstunde Strom in Deutschland durchschnittlich 26,83 Cent bei einem Verbrauch von 5.000 Kilowattstunden jährlich.
Zum Vergleich:
Innerhalb von zwei Jahren sind die Strompreise damit deutlich gesunken. Hauptgründe sind vor allem gesunkene Großhandelspreise für Strom sowie staatliche Entlastungen bei Umlagen und Abgaben. Dennoch zahlen viele Haushalte weiterhin höhere Preise – insbesondere in älteren Bestandsverträgen oder in der Grundversorgung.
Weitere Prognosen für die Strompreisentwicklung 2026: Kurzfristig könnten die Preise wieder leicht steigen aufgrund von geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise in Europa.
Die Höhe der Netzentgelte unterscheidet sich jedoch je nach Region deutlich. Besonders in Norddeutschland sind sie häufig höher, da dort der Ausbau erneuerbarer Energien und der Stromnetze besonders stark voranschreitet. Für Verbraucher kann das je nach Netzgebiet zu unterschiedlichen Preisentwicklungen führen.
Erhöhung der Netzentgelte: Die Netzentgelte sind ein wichtiger Bestandteil des Strompreises und machen rund 20 bis 25 Prozent der Stromkosten aus. Im Jahr 2026 liegen sie laut dem BDEW im Bundesdurchschnitt bei etwa 9,3 Cent pro Kilowattstunde. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie sogar gesunken, unter anderem durch staatliche Zuschüsse zu den Übertragungsnetzentgelten.
Regional unterschiedliche Preisentwicklungen: Die Höhe der Netzentgelte und damit auch der Strompreise kann regional stark variieren. Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien und starkem Netzausbau hatten in der Vergangenheit häufig höhere Netzkosten. Durch neue Regelungen und Zuschüsse können Verbraucher in einigen Regionen jedoch von sinkenden Netzentgelten profitieren, während in anderen Gebieten nur geringe Veränderungen auftreten.
Steigende Umlagen: Auch staatliche Preisbestandteile beeinflussen den Strompreis. Insgesamt betragen Steuern, Abgaben und Umlagen aktuell rund 12,6 Cent pro Kilowattstunde (BDEW). Dazu gehören unter anderem die Stromsteuer, Konzessionsabgaben sowie Umlagen für Offshore-Netze und Kraft-Wärme-Kopplung.
Einfluss des nationalen Emissionshandels: Seit Januar 2026 liegt der CO2-Preis im nationalen Emissionshandel bei 55 bis 65 Euro pro Tonne statt bisherigen 55 Euro. Dies wird voraussichtlich auch zu höheren Strompreisen führen.
Der Strompreis für Verbraucher setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen, darunter Steuern, Abgaben, Umlagen, Netzentgelte und Beschaffungskosten. Seit 2010 haben vor allem steigende Umlagen wie die EEG-Umlage, Netzentgelte und neue Abgaben den Strompreis nach oben getrieben. Die EEG-Umlage stieg bis 2020 auf 6,76 Cent pro Kilowattstunde, wurde 2021 gesenkt und 2022 vollständig abgeschafft. Gleichzeitig sorgten gestiegene Beschaffungskosten, etwa durch die Energiekrise 2022, für weitere Preisanstiege. Auch Umlagen wie die Offshore-Haftungsumlage und steigende Netzentgelte trugen ihren Teil bei. Politische Eingriffe wie das Klimapaket oder die Strompreisbremse sollten diesen Entwicklungen entgegenwirken – mit spürbarer Entlastung seit 2023.
Die Netzentgelte beeinflussen die Strompreisentwicklung maßgeblich. Laut einer Analyse des Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. liegen die Netzentgelte im Jahr 2026 bei durchschnittlich 465 € bei einem Verbrauch von 5.000 kWh. Das entspricht einem Rückgang von etwa 14,7 % im Vergleich zum Vorjahr. In der nachfolgenden Grafik und Tabelle sehen Sie die Entwicklung der Stromnetzentgelte in Deutschland:

| Jahr | Ø Netznutzungsentgelte |
|---|---|
| 2026 | 465 € pro Jahr |
| 2025 | 547 € pro Jahr |
| 2024 | 528 € pro Jahr |
| 2023 | 425 € pro Jahr |
| 2022 | 362 € pro Jahr |
| 2021 | 350 € pro Jahr |

Wie in der Grafik deutlich zu sehen ist, gab es im Jahr 2021 einen sprunghaften Anstieg in der Strompreisentwicklung. Seit 2021 erlebt Deutschland eine Energiekrise, die vor allem durch die COVID-19-Pandemie, Lieferkettenprobleme, steigende Rohstoffpreise und den Ukraine-Konflikt verursacht wird. Diese Faktoren haben zu erheblichen Preissteigerungen beim Strom geführt. Weitere Faktoren sind die hohen Preise für Kraftwerk-Brennstoffe wie Gas und Kohle sowie die gestiegenen Kosten für CO2-Zertifikate, die die Stromproduktion zusätzlich verteuern. Dies bekamen die Haushalte durch Preiserhöhungen deutlich zu spüren. Im Jahr 2023 half die Strompreisbremse, den Kostenanstieg für Haushalte etwas abzudämpfen und die Strompreisentwicklung abzumildern. 2024 und 2025 sind die Strompreise weiter gesunken, was auf stabilere Märkte und den Ausbau erneuerbarer Energien zurückzuführen ist.
Seit der Liberalisierung des Strommarkts im Jahr 1998 haben Verbraucher in Deutschland die Möglichkeit, ihren Stromanbieter frei zu wählen. Ziel war mehr Wettbewerb und sinkende Preise. Zwar entstanden viele neue Anbieter und eine Vielzahl von Energieversorgungsunternehmen, doch aufgrund steigender Steuern, Netzentgelte und anderer Abgaben entwickelten sich die Strompreise für private Haushalte langfristig nach oben.
Besonders deutlich wurden diese Entwicklungen in den vergangenen Jahren:
Trotz eines rückläufigen Stromverbrauchs bleibt Deutschland ein Hochpreisland beim Strom, auch wegen hoher Abgaben, Umlagen und Netzentgelte. Die langfristige Entwicklung zeigt: Politische Eingriffe, globale Krisen und Marktmechanismen beeinflussen die Strompreise deutlich.
Managing Director CHECK24 Energie
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„Die aktuelle Strompreisentwicklung beeinflusst direkt unseren Geldbeutel. Indem Verbraucher*innen die Strompreisentwicklung aktiv im Auge behalten und regelmäßig ihre Tarife überprüfen, können sie sicherstellen, dass sie nicht unnötig zu viel zahlen. Ein bewusster Wechsel des Stromtarifs ermöglicht den Kund*innen, günstigere Konditionen zu erhalten und somit der Strompreisentwicklung proaktiv entgegenzuwirken!“
10. März 2026
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Um die Strompreisentwicklung im Blick zu behalten, empfehlen wir Ihnen Ihre Tarifeinstellungen auf einem persönlichen „Merkzettel" zu speichern. Mit dem Herz-Symbol oben rechts können Sie Ihre Suchkriterien sichern und die Preisveränderungen dank CHECK24 im Blick behalten. So erkennen Sie schnell, ob sich eine Ersparnis aufgrund der aktuellen Strompreisentwicklung anbietet.
Aktivieren Sie auch den CHECK24 „Sparalarm“ über das Wecker-Symbol in der Tarifübersicht. Dieser Alarm informiert Sie über relevante Änderungen in der Strompreisentwicklung und erinnert Sie rechtzeitig vor Vertragsende an einen Wechsel. So bleiben Sie stets informiert und verpassen keine Chancen zur Einsparung bei der Strompreisentwicklung.
Wird der Strompreis 2025 weiter steigen?
Der aktuelle Strompreis im April 2026 liegt bei 26,83 Cent pro Kilowattstunde bei einem jährlichen Stromverbrauch von 5.000 kWh und zeigt eine leicht steigende Tendenz. Denn bleiben die Preise weitestgehend stabil.
Wird der Strompreis 2026 steigen?
Laut Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums wird sich der Strompreis im Jahr 2026 auf einen moderat, aber leicht steigenden Wert von ca. 40,27 Cent pro Kilowattstunde einpendeln. Die Prognose der Strompreisentwicklung für die kommenden Jahre zeigt eine steigende Tendenz.
Wie wird sich der Strompreis in den nächsten 2 Jahren entwickeln?
Laut Prognosen des Bundeswirtschaftsministeriums werden sich die Strompreise im Jahr 2025 und 2026 weiterhin auf einem Rekordniveau befinden und ab 2026 schrittweise steigen. Vergleichen Sie daher regelmäßig die Preise und nutzen Sie unseren Wechselalarm!
Wird der Strom wieder billiger?
Aktuell zeigt die Strompreisentwicklung für die kommenden Jahre eine steigende Tendenz, die Kosten für Strom werden vermutlich weiter steigen. Mit einem regelmäßigen Stromwechsel können Sie der Entwicklung entgegenwirken!
Die Strompreise sind 2026 im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesunken. Das liegt vor allem an günstigeren Großhandelspreisen und gesunkenen Netzentgelten.
Die Strompreise für Haushalte sind aktuell leicht gesunken und liegen im Schnitt bei 26,83 ct/kWh. Voraussichtlich bleiben die Strompreise auch weiterhin stabil mit leichtem Abwärtspotenzial, vor allem bei günstigen Neukundentarifen und dynamischen Modellen.
Die Preise für Strom verändern sich täglich und hängen von der Wettbewerbssituation sowie der aktuellen Preisgestaltung ab. Eine genaue Prognose über zukünftige Preiserhöhungen ist daher nicht möglich.
Die Prognosen für die Strompreisentwicklung im Jahr 2025 sind gemischt. Voraussichtlich steigen 2025 die Netzentgelte, die einen großen Teil der Stromrechnung ausmachen, was zu höheren Preisen für Haushalte führen kann. Allerdings gibt es regionale Unterschiede: In ländlichen Gebieten wie Schleswig-Holstein könnten die Preise sinken, während Verbraucher in anderen Bundesländern moderate Erhöhungen erwarten müssen. Insgesamt bleibt die genaue Strompreisentwicklung ungewiss, weshalb wir empfehlen, regelmäßig Preisvergleiche durchzuführen und bei Bedarf zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.
Strom ist bereits seit Ende 2023 wieder günstiger geworden. Mit einem Tarifvergleich können Sie sich die aktuell niedrigen Preise langfristig sichern – oft mit deutlicher Ersparnis im Vergleich zu früheren Jahren.
Das kommt darauf an, welchen Tarif Sie aktuell haben. Bei CHECK24 können Sie Ihren aktuellen Tarif eingeben und direkt mit günstigeren Angeboten vergleichen. Momentan sind viele Tarife günstiger als im Vorjahr – ein Wechsel kann Ihnen mehrere hundert Euro im Jahr sparen.
Ja, 2026 sind die Strompreise deutlich günstiger als in den Vorjahren. Grund dafür sind sinkende Beschaffungskosten und stabile Netzentgelte. Viele Tarife liegen wieder auf dem Niveau vor der Energiekrise.
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