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München, 31.3.2025 | 13:22 | mst
Die Zahl der Arbeitsunfälle geht weiter zurück. Dafür fühlen sich Erwerbstätige laut einer aktuellen Umfrage jedoch immer gestresster – der Zeitdruck nimmt zu, das Klima unter den Kollegen wird zunehmend gereizter.
Erwerbstätige fühlen sich laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) immer gestresster. Zeitdruck und Gereiztheit haben in den vergangenen zwei Jahren zugenommen, wie das Barometer Arbeitswelt zeigt.
Vier von fünf Beschäftigten haben negative Veränderungen in ihrem Arbeitsalltag festgestellt. So berichtet rund jeder Zweite (51 Prozent) von einem höheren Zeitdruck, 43 Prozent von einem gereizteren Klima unter den Kollegen.
Knapp jeder Dritte (29 Prozent) stellt eine sinkende Bereitschaft fest, über Fehler bei der Arbeit zu sprechen. Und jeder Fünfte (22 Prozent) glaubt, dass Gesundheit und Arbeitssicherheit der Beschäftigten häufiger hintenangestellt werden. Nur 21 Prozent gaben an, keine dieser Veränderungen bemerkt zu haben.
Immerhin: Eine große Mehrheit von 78 Prozent der Befragten meint, dass ihr Unternehmen Beschäftigte gut dabei unterstützt, sicher und gesund arbeiten zu können.
Die Zahl der Arbeitsunfälle indes ist laut den vorläufigen Zahlen der DGUV im letzten Jahr weiter zurückgegangen. Sie sank um 4,4 Prozent auf 752.125. Tödliche Arbeitsunfälle gingen um 30 auf 351 zurück.
Die Wegeunfälle auf dem Weg zwischen Arbeit und Wohnort verringerten sich um 5,9 Prozent auf 173.488. Eine Rente wegen eines versicherten Arbeits- oder Wegeunfalls erhielten 2024 erstmals 13.358 Versicherte – ein Rückgang um 4,3 Prozent.
„Die rückläufigen Unfallzahlen sind eine gute Nachricht, aber nur ein Teil der Geschichte“, sagte der DGUV-Hauptgeschäftsführer Stefan Hussy. Die psychische Belastung spiele bereits heute eine wichtige Rolle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz und werde aufgrund des demografischen Wandels noch weiter zunehmen.
Für das Barometer Arbeitswelt hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der DGUV insgesamt 2.018 Erwerbstätige online befragt.
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