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Im CHECK24 Gemeinschaftskonto-Vergleich können Sie Kontoführungsgebühren, Leistungen und Bedingungen verschiedener Gemeinschaftskonten vergleichen. Die Sortierung nach Beliebtheit berücksichtigt sowohl die Produktleistungen als auch, welche Konten bisherige CHECK24-Kunden beantragt haben.
Unser Tipp: Geben Sie Ihren geplanten monatlichen Geldeingang an. Der Vergleich berücksichtigt diesen bei den angezeigten Kontoführungsgebühren. So erkennen Sie, welche Konten eine Kontoführungsgebühr mit sich bringen.
Unter „Produktdetails“ erfahren Sie mehr zu Leistungen, Bedingungen und weiteren Kosten, etwa für Karten oder Bargeldabhebungen.
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Persönliches Beratungsangebot
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Weitere Bankleistungen
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Bargeldauszahlung an Geldautomaten
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Bargeldauszahlung in der Bankfiliale / Handel
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Bonus
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Viele Girokonten – unterschiedliche Gebühren, Leistungen und Bedingungen. Wir bringen Klarheit für Sie.
Unsere CHECK24 Experten analysieren die unterschiedlichen Modelle anhand eines klaren Bewertungssystems.
Dabei kombinieren sie objektive Leistungsdaten der Banken mit tausenden echten Kundenerfahrungen.
Bewertet werden:
Das Ergebnis: Eine transparente Gesamtnote, die Ihnen die Suche nach dem passenden Konto deutlich erleichtert.
Sie können die Ergebnisse jederzeit so sortieren, wie es für Sie passt: nach Preis-Leistung, Beliebtheit oder der reinen Leistung.
Die Sortierungen werden sorgfältig durch die CHECK24-Experten geprüft und können von den Banken nur durch ein verbessertes Produkt positiv beeinflusst werden. CHECK24 erhält eine Provision von der entsprechenden Bank, wenn ein Angebot nach dem Vergleich abgeschlossen wird. Als Kunde ist der gesamte Service von CHECK24 für Sie kostenlos.
CHECK24 wurde bereits mehrfach für seine Benutzerfreundlichkeit, Kompetenz und Servicequalität ausgezeichnet. Unser Girokonto-Vergleich basiert auf klaren Bewertungskriterien, echten Kundenerfahrungen und unabhängigen Expertenanalysen.
So sehen Sie sofort, welche Girokonten wirklich zu empfehlen sind – fair, verständlich und transparent bewertet.
Wer die nachfolgenden Punkte schon vor dem Abschluss bedenkt, kann von der einfachen gemeinsamen Verwaltung von Einnahmen und Ausgaben im Alltag profitieren – ob als Paar, in einer Wohngemeinschaft, unter Verwandten oder Freunden.
Gemeinschaftskonten gibt es als Oder-Konto und als Und-Konto. Rechtlich unterscheiden sie sich vor allem darin, ob die Kontoinhaber einzeln oder nur gemeinsam über das Guthaben verfügen dürfen.
In der Praxis bieten die meisten Banken nur das Oder-Konto an. Nur wenige Banken stellen Und-Konten zur Verfügung, da diese für den täglichen Gebrauch unpraktisch sind und oft nur von Gruppen genutzt werden, die überwiegend Entscheidungen treffen, die alle absegnen müssen, wie zum Beispiel Erbengemeinschaften.
Bei einem Gemeinschaftskonto (hier: Oder-Konto), bei dem die Kontoinhaber dieselben Rechte haben, haben sie auch dieselben Pflichten:
Da das Guthaben in der Regel zu gleichen Teilen allen Kontoinhabern zugeordnet wird, unabhängig davon, wer wie viel eingezahlt hat, kann das Finanzamt dies unter Umständen als Schenkung werten:
Für die Auflösung eines Gemeinschaftskontos ist in der Regel die Zustimmung aller Kontoinhaber erforderlich.
Wie Sie die Kündigung einreichen, erfahren Sie bei Ihrer Bank. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Beispiel bei einer Trennung: Ein Paar hat bisher Kosten wie Miete und Strom über das Gemeinschaftskonto bezahlt. Beide lassen noch offene Rechnungen abbuchen, teilen das restliche Guthaben nach ihrer Vereinbarung auf und kündigen anschließend gemeinsam.
Ob Sie das Gemeinschaftskonto stattdessen in ein Einzelkonto umwandeln können, hängt von Ihrer Bank ab. Bei manchen Banken ist dafür eine Neueröffnung erforderlich.
Stirbt ein Kontoinhaber, hängt der weitere Kontozugriff von der Kontoart ab. Die Erben treten grundsätzlich an die Stelle des Verstorbenen:
Kontozugriff bedeutet nicht, dass dem verbleibenden Kontoinhaber das gesamte Guthaben gehört. Der Anteil des Verstorbenen fällt nach §1922 BGB in den Nachlass. Wie hoch dieser ist, hängt von den Vereinbarungen und den tatsächlichen Verhältnissen zwischen den Kontoinhabern ab. Unverheiratete Partner erhalten allein durch das Gemeinschaftskonto kein Erbrecht.
Die ersten Schritte:
Bei einem Gemeinschaftskonto kann je nach Situation unterschiedliche Unterstützung sinnvoll sein:
Damit Sie Ihre gemeinsame finanzielle Situation, sowie Einnahmen und Ausgaben im Blick haben und bestmöglich verwalten können, bietet das Gemeinschaftskonto die ideale Basis.
Damit das gemeinsame Konto eine echte Bereicherung wird, gehören vor allem gute Absprachen und klare Kommunikation zu den Voraussetzungen.
Alles Wichtige dazu sehen Sie zusammengefasst im Video.
Die Empfehlungen unterscheiden deshalb Partnerkarten, geteilte Finanzverwaltung und Hilfen zur Haushaltsplanung und zeigen die zugehörigen Kostenstellen.
Eine Direktbank passt in der Regel zu Haushalten, die Miete, Einkäufe und regelmäßige Rechnungen digital organisieren möchten. Persönliche Beratungstermine in einem Filialnetz gehören üblicherweise nicht zum Angebot. Für das Haushaltsbudget sind Zahlungseingangsvoraussetzungen, zusätzliche Karten und Kosten beim Einzahlen von Bargeld relevant.
Das ING Girokonto eignet sich besonders gut für Paare und Haushalte mit regelmäßigem Geldeingang. Bei Erfüllung der Eingangsvoraussetzung bleibt das Konto kostenlos und eine zweite Debit-Partnerkarte für gemeinsame Einkäufe ist ohne Aufpreis enthalten.
Es ist weniger ideal für:
Das PlusKonto der HypoVereinsbank ermöglicht kostenlose Bareinzahlungen am Schalter und Automaten. Für gemeinsame Kartenzahlungen in Fremdwährung ohne Zusatzgebühr ist das Smartkonto der C24 Bank besser geeignet.
Das Aktivkonto der comdirect eignet sich für Haushalte, die gemeinsame Ausgaben digital koordinieren und Bareinnahmen der Haushaltskasse einzahlen möchten. Dank eines jährlichen Freikontingents an Schaltern und Automaten sind Bareinzahlungen gebührenfrei möglich.
Es ist weniger ideal für:
Wenn beide Partner eine gebührenfreie Debitkarte für Haushaltsausgaben wünschen, bietet das ING Girokonto eine kostenlose Partnerkarte. Für gemeinsame Ausgaben in Fremdwährung ist das Smartkonto der C24 Bank die passende Alternative.
Eine Neobank richtet sich typischerweise an Menschen, die Haushaltsausgaben digital überblicken möchten. Je nach Angebot helfen Ausgabenanalysen oder Unterkonten beim Planen getrennter Budgets, Fragen lassen sich etwa per Chat oder Telefon klären. Persönliche Beratung vor Ort gehört in der Regel nicht dazu. Auch ohne Kontoführungsgebühr können zusätzliche Karten und Bargeldvorgänge die Haushaltskosten erhöhen.
Das Smartkonto der C24 Bank passt zu Haushalten, die Haushaltsfinanzen flexibel über geteilte Konten organisieren und getrennte Budgets über Unterkonten führen möchten. Die Kontoführung ist ohne Mindesteingang kostenlos, und Kartenzahlungen in Fremdwährung sind gebührenfrei.
Es ist weniger ideal für:
Das ING Girokonto gleicht den Kartenbedarf mit einer enthaltenen Debit-Partnerkarte aus. Wer gemeinsame Bareinnahmen kostenlos einzahlen möchte, sollte sich das PlusKonto der HypoVereinsbank ansehen.
Das Standardkonto der N26 Bank eignet sich für Haushalte, die gemeinsame Finanzen digital planen und Ausgaben per App transparent nachvollziehen möchten. Das Konto ist ohne Mindestgeldeingang kostenlos und ermöglicht gebührenfreie Debitkartenzahlungen in Fremdwährung.
Es ist weniger ideal für:
Eine Debit-Partnerkarte ohne Aufpreis erhalten Sie beim ING Girokonto. Kostenlose Bargeldeinzahlungen am Schalter und Automaten bietet das PlusKonto der HypoVereinsbank.
Eine Filialbank passt typischerweise zu Haushalten, die digitale Zahlungen und persönliche Beratung verbinden möchten. Bargeldangebote können die Organisation einer Haushaltskasse erleichtern, ihr Umfang hängt vom Angebot ab. Laufende Kontokosten und Voraussetzungen für eine Befreiung gehören dabei ebenso zur Budgetplanung wie zusätzliche Karten.
Das PlusKonto der HypoVereinsbank eignet sich für Haushalte, die gemeinsame Finanzen mit Vor-Ort-Beratung verwalten und eine Debit-Partnerkarte für den Alltag nutzen möchten. Bareinzahlungen für die Haushaltskasse sind am Schalter und Automaten kostenfrei.
Es ist weniger ideal für:
Das Smartkonto der C24 Bank bietet dauerhaft gebührenfreie Kontoführung ohne Geldeingangsbedingungen und gleicht Fremdwährungsgebühren bei Kartenzahlungen aus.
Das Aktivkonto der Deutschen Bank passt zu Haushalten, die Wert auf persönliche Filialberatung legen und eine Debit-Partnerkarte für gemeinsame Einkäufe nutzen möchten. Bareinzahlungen für die Haushaltskasse sind ebenfalls kostenfrei möglich.
Es ist weniger ideal für:
Wenn Sie ein Gemeinschaftskonto ohne monatliche Kontogebühr und ohne Fremdwährungsentgelt suchen, ist das Smartkonto der C24 Bank oder das ING Girokonto die passendere Wahl.

Die Eröffnung eines Gemeinschaftskontos ähnelt der eines Einzelkontos, allerdings müssen beide Kontoinhaber den Antrag gemeinsam stellen. Die zwei Kontoinhaber geben ihre persönlichen Daten an und legitimieren sich mit einem gültigen Ausweisdokument.
Je nach Bank gelten unterschiedliche Voraussetzungen. Manche Anbieter verlangen, dass beide Kontoinhaber dieselbe Meldeadresse haben, andere ermöglichen ein Gemeinschaftskonto auch bei unterschiedlichen Wohnsitzen.
In den meisten Fällen wird das Gemeinschaftskonto direkt eröffnet. Wenige Banken bieten es jedoch nur als Ergänzung zu bereits bestehenden Einzelkonten an.
Filter „Gemeinschaftskonto“ auswählen (mit oder ohne Bedingungen wie Gehaltseingänge) und Angebote miteinander vergleichen.
Wichtigste Daten beider Personen korrekt und vollständig eingeben, um das Partnerkonto zu eröffnen.
Identität von beiden per PostIdent, VideoIdent, BankIdent oder eID bestätigen und je nach Bank Unterlagen unterschreiben.
Für Gemeinschaftskonten gelten grundsätzlich dieselben technischen Schutzmaßnahmen und Regeln zur Einlagensicherung wie für Einzelkonten.
Die gesetzliche Einlagensicherung schützt Guthaben:
Einige Banken bieten über zusätzliche Sicherungssysteme einen weitergehenden Schutz. Dessen Umfang und Bedingungen unterscheiden sich.
Beim Online-Banking tragen folgende Maßnahmen zur Sicherheit bei:
Beide sollten außerdem:
Eine Alternative zum Gemeinschaftskonto ist ein Konto mit Vollmacht, wenn Sie gemeinsame Ausgaben verwalten möchten. Dabei bleibt das Konto ein Einzelkonto: Eine oder mehrere bevollmächtigte Personen dürfen im vereinbarten Umfang beispielsweise Rechnungen bezahlen, werden dadurch aber nicht zu Kontoinhabern und erhalten keine eigenen Ansprüche auf das Guthaben.
Je nach Bank können so auch mehr als zwei Personen das Konto nutzen. Sollen hingegen alle Beteiligten selbst Kontoinhaber sein, kommt ein Gemeinschaftskonto infrage.
Ob die Vollmacht für das Hauptkonto oder ein Unterkonto erteilt werden kann und welche Rechte sie umfasst, hängt von der Bank ab.
Während Banken die Möglichkeit bieten, Kontovollmachten – auch über den Tod hinaus – zu erstellen, hat die Neobank N26 den Begriff "Shared Space" geprägt. Sie bietet bestimmten Kundengruppen die Möglichkeit, Unterkonten zum Hauptkonto zu erstellen. Zu diesen können, wie zu einer Chat-Gruppe, Personen eingeladen werden. Bei Annahme der Einladung können diese Geld einzahlen oder überweisen, den Space aber auch jederzeit eigenständig verlassen oder vom Kontoinhaber entfernt werden.
Wichtiger Unterschied zum Gemeinschaftskonto (auch im N26-Portfolio zu finden): Das Geld gehört rechtlich dem Eigentümer des Space.
Ähnliche Modelle bieten auch andere Neobanken wie zum Beispiel bunq. Voraussetzung ist immer, dass alle Beteiligten ihr Konto bei der jeweiligen Bank haben. Bei einer regulären Bevollmächtigung ist das nicht nötig.
Bei einem klassischen Gemeinschaftskonto sind beteiligte Personen gleichberechtigte Mitinhaber.
Entsprechend lohnt es sich für:
Bei einem Konto mit Vollmacht bleibt das Konto im Besitz eines einzelnen Inhabers, der anderen ein Nutzungsrecht erteilt.
Es lohnt sich für:
| Gemeinschaftskonto | Konto mit Vollmacht | Geteiltes Unterkonto | |
| Wer kann das Konto nutzen? | i. d. R. 2 Personen | mehrere Personen, je nach Geldinstitut | Kontoinhaber und eingeladene Personen |
| Wer hat Zugriff auf Guthaben und Dispo? | beide Kontoinhaber | der Kontoinhaber und alle Bevollmächtigten | der Inhaber und eingeladene Personen auf das Guthaben; kein Dispo bei Unterkonten |
| Wer kann eine Girocard bekommen? | beide Kontoinhaber | der Kontoinhaber und ggf. Bevollmächtigte, je nach Bank | in der Regel keine Karten |
| Wer haftet für eine Überziehung? | beide Kontoinhaber | der Kontoinhaber | keine Überziehung möglich |
| Wer kann das Konto eröffnen, umschreiben, kündigen? | beide Kontoinhaber | der Kontoinhaber, Vertretung abhängig von der Vollmacht | der Kontoinhaber |
| Wem gehört das Guthaben? | beiden Kontoinhabern zu gleichen Teilen (sofern nicht anders geregelt) | dem Kontoinhaber | dem Kontoinhaber |
| Kann der Zugriff widerrufen werden? | beim Oder-Konto die Einzelverfügungsberechtigung, nicht die Mitinhaberschaft | ja, durch den Kontoinhaber | ja, durch den Kontoinhaber |
| Brauchen alle ein eigenes Konto bei derselben Bank? | je nach Anbieter | nein | in der Regel ja |
Der Trend geht zu mehr Unabhängigkeit. Das zeigen Umfragen im Auftrag der Postbank.
Eine Möglichkeit, gemeinsame Ausgaben zu organisieren, kann wie folgt aussehen: Beide behalten ihr persönliches Girokonto und führen zusätzlich ein Gemeinschaftskonto. Darüber bezahlen sie beispielsweise Miete und Strom während persönliche Ausgaben über die Einzelkonten laufen.
Legen Sie gemeinsam fest
So lassen sich persönliche und gemeinsame Ausgaben leichter auseinanderhalten. Allerdings müssen Sie insgesamt drei Konten verwalten und regelmäßige Einzahlungen organisieren.
Berücksichtigen Sie außerdem mögliche Kontoführungs- und Kartengebühren aller Konten sowie die jeweiligen Bedingungen für eine kostenlose Kontoführung.
Sofern beide Parteien damit einverstanden sind, ist die Umwandlung eines bestehenden Gemeinschaftskontos in ein Einzelkonto bei den meisten Banken problemlos möglich.
Beide Kontoinhaber müssen der Umwandlung per Unterschrift zustimmen. Für viele Paare ist es bei einer Trennung jedoch einfacher, das Oder-Konto aufzulösen und zwei getrennte Girokonten zu eröffnen.
Ein Gemeinschaftskonto kann nicht in ein Pfändungsschutzkonto umgewandelt werden.
Wenn die Eröffnung eines Gemeinschaftskontos nicht möglich ist, liegt das meist daran, dass die Bedingungen der Bank nicht erfüllt sind, zum Beispiel:
Es lohnt sich, vorab die Kriterien der Bank zu prüfen und verschiedene Anbieter über CHECK24 zu vergleichen. So erhöhen Sie die Chance, ein passendes Konto zu finden.
Wenn die Eröffnung weiterhin scheitert, kann ein gemeinsames Einzelkonto (eine Person als Inhaber, die andere mit Vollmacht) eine Übergangslösung sein – auch wenn dies nicht den gleichen rechtlichen Status wie ein echtes Gemeinschaftskonto hat.
Ja, das Gehalt kann auf ein Gemeinschaftskonto überwiesen werden, sofern der Arbeitnehmer Kontoinhaber des Gemeinschaftskontos ist. Das ist bei einem sogenannten Oder-Konto oder Und-Konto der Fall, da beide Kontoinhaber rechtlich Inhaber des Kontos sind.
Anders sieht es aus, wenn das Gehalt auf das Einzelkonto einer anderen Person überwiesen werden soll, etwa ausschließlich auf das Konto des Ehepartners. Viele Banken lehnen dies ab. Hintergrund sind die Vorgaben des Geldwäschegesetzes: Banken müssen prüfen, ob Zahlungseingänge dem Kontoinhaber tatsächlich zustehen und dürfen ungewöhnliche Zahlungsströme nicht unbeachtet lassen.
Ein Konto für zwei wird von der Schufa grundsätzlich wie jedes andere Girokonto behandelt. Die Eröffnung allein wirkt sich nicht negativ auf den Schufa-Score aus.
Relevant ist vielmehr, wie viele Girokonten oder Kreditkarten Sie innerhalb kurzer Zeit beantragen oder eröffnen. Nach dem Schufa-Score-Modell können viele Anfragen oder Abschlüsse innerhalb von zwölf Monaten die Bonität beeinträchtigen. Mehrere Anfragen innerhalb von 28 Tagen werden jedoch nur einmal gewertet, damit ein Kontovergleich keine mehrfachen Nachteile verursacht.
Umgekehrt können langjährig bestehende und ordentlich geführte Girokonten – auch Gemeinschaftskonten – sich positiv auf den Schufa-Score auswirken.
Entscheidend ist daher nicht die Kontoart, sondern ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Konto.
Ja, bei einigen Banken ist das möglich. Ob ein Gemeinschaftskonto Spaces, Pockets oder Unterkonten unterstützt, hängt jedoch vom jeweiligen Anbieter ab. Mit solchen Funktionen lassen sich gemeinsame Rücklagen – etwa für Urlaub, Miete oder größere Anschaffungen – übersichtlich getrennt verwalten.
Im CHECK24 Girokontovergleich erkennen Sie bei den Produktdetails unter „Sonderleistungen“, ob ein Gemeinschaftskonto Unterkonten, Spaces oder ähnliche Budgetfunktionen bietet. So finden Sie schnell ein Konto, das zu Ihren gemeinsamen Finanzgewohnheiten passt.
Ein Kontoinhaber kann beim Oder-Konto verhindern, dass der andere weiterhin allein über das Guthaben verfügen kann. Das ist jedoch nicht mit einer vollständigen Kontosperre gleichzusetzen. Zu unterscheiden sind drei Maßnahmen:
Bei Streit oder Missbrauchsverdacht sollten Sie direkt mit der Bank klären, welche Maßnahme erforderlich ist.